Themenrundgang: "Erholungslager Dachau" - Das KZ Dachau und die "Euthanasie"

Samstag, 14.04.2018, 14.00-16.30 Uhr
Referentin: Andrea Heller, Referentin der KZ-Gedenkstätte Dachau
Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau
Anmeldung: Infotheke des Besucherzentrums am Veranstaltungstag bis spätestens 13.45 Uhr
Kosten: 4 Euro

Im Rahmen der sogenannten „Euthanasie“, auch „T4-Aktion“ genannt, wurden über 70.000 Menschen ermordet. Im August 1941 wurde die „Erwachseneneuthanasie“ eingestellt. Die „Kindereuthanasie” und die Ermordung arbeitsunfähiger
KZ-Häftlinge wurde – getarnt unter dem Aktenzeichen „14f13“ – weiterhin durchgeführt. Das Konzentrationslager Dachau war 1941 ebenfalls Teil dieser Tötungsaktion – auch in Dachau selektierten Ärzte Häftlinge, um sie als „Invalide“ in der Euthanasieanstalt Schloss Hartheim bei Linz durch Giftgas ermorden zu lassen. Mehr als 2.500 Dachauer Häftlinge fielen der Aktion „14f13“ zum Opfer.

Der Rundgang gibt einen Überblick über die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau und zeigt die Verbindung zum Komplex der sogenannten „Euthanasie“-Morde auf.

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